Kopfkino Triathlon – Wechseln und Radfahren

Da sie sich im Vorfeld die Wechselzone sehr gut eingeprägt haben wissen Sie, dass es von der Sekunde an, in der sie das Wasser verlassen wie geschmiert läuft. Sollte der Schwimmteich eventuell nicht nach Ihren Vorstellungen ausgefallen sein, ist das Wechseln aufs Rad und vor allem die kurze Zeit in der Wechselzone das erste Erfolgserlebnis für Sie. Sie sind die Schritte mehrmals im Vorfeld durchgegangen und wenn sie sich darauf konzentrieren klappt der Wechsel in der Regel auch sehr gut. Viele Triathleten, selbst erfahrene, haben in der Wechselzone Probleme und verlieren nicht nur viel Zeit, sondern auch Nerven.

triathlon-1243899_960_720Jetzt sitzen sie also auf dem Rad. Die ersten paar Minuten dienen hauptsächlich, um die Muskeln an den neuen Bewegungsablauf zu gewöhnen. Sie finden die richtige Körperposition, suchen nach dem passenden Rhythmus und freuen sich erstmal, dass sie das Wasser hinter sich gelassen haben.

Gedanklich und körperlich sind die ersten Kilometer auf dem Rad in der Regel kein Problem. Wenn Sie in einer guten Gruppe fahren sind sie ohnehin darauf konzentriert, dass diese Gruppe funktioniert. Wenn man alleine unterwegs ist kann das schon anstrengender sein sich mental auf die jeweilige Strecke zu konzentrieren. Es mag sich seltsam anhören, aber bei anspruchsvollen Strecken mit Kurven, Anstiegen und Abfahrten gibt es auch weniger Probleme. Auf dumme Gedanken kommt man meistens, wenn die Streckenführung geradeaus ohne interessante Landschaft und ohne Zuschauer ist. Dann spürt man jeden Muskel und die negativen Gedanken im Kopf machen sich breit.

Auch in diesem Fall hilft Ihnen ein rhythmisches Mantra, welches sie in ihrer Geschwindigkeit aufsagen können ungemein. Wir haben mit Athleten gesprochen was diese in solchen Situationen machen wobei die witzigste Antwort von einem Olympiasieger kam. Dieser schwört auf Lächeln. Wenn die Schmerzen am schlimmsten werden fängt er an zu lächeln und sieht sich selbst auf dem Fahrrad sitzen. Er stellt sich vor wie die Zuschauer ihn sehen. Diese Gedanken bringen ihn dann wirklich zum Lachen was er wiederum in positive Energie umsetzen kann.

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